Die Berberitze ist eine aus dem arabischen Raum kommende Pflanze. Sie wird auch Sauerdorn genannt,
weil die Früchte leicht säuerlich schmecken.
Die Berberitze findet man nicht nur in Vorgärten und Parks,
sondern auch an Wegrändern, in Gebüschen und auf Waldlichtungen.
Überall dort wo es sonnig und trocken ist.
Die Berberitze bekommt längliche, tonnenförmige, etwa 1cm
lange leuchtend rote Beeren mit schwarzen "Köpfchen". Die Beeren
hängen in Trauben aus den Blattachseln heraus.
Früher verwendete man die Rinde und die Wurzel zum Gelbfärben von Textilien, Leder
und Holz. Das harte Holz wird für Einlege- und Drechselarbeiten
verwendet.
Wurzel und Stammrinde enthalten schwach giftige Alkaloide.
Weiter Infos:
Heilpflanzen
Wikipedia
Aus der Rinde der Wurzel werden Arzneimittel hergestellt.
Der rohe Saft der Berberitze kann wie Zitronensaft
verwendet werden.
Die Beeren schmecken sehr gut, wenn auch etwas säuerlich.
Ernte sie erst nach den ersten Frostnächten, etwa Anfang Dezember.
Die Kerne sollte man nicht essen, da sie bitterlich schmecken.
Mit Zucker aufgekocht ergibt es einen gut schmeckenden Sirup.
In Europa wird sie oft zur Konfitürenbereitung genutzt.
Getrocknet finden sie wie Rosinen z. B. in Müsli Verwendung.
In orientalischen Ländern, wie Iran, wird es zum Kochen verwendet.
Sie verwenden es dort vor allem zur Würzung (süß-sauer) von Reis
(z. B. Sereschk Polo), sowie von Fisch und
Braten.
6 gr. Birnen
1 EL Zitronensaft
500g Berberitzenbeeren
3 El Zucker
Die Birnen schälen und in Viertel schneiden.
Das Kerngehäuse entfernen und die Viertel in
Scheibenschneiden. Gib sie in den Topf, gieße 1/4 Liter Wasser darauf.
Damit die Birnenscheiben nicht Braun werden, füge den
Zitronensaft hinzu.
Wasche die Beeren in einem großen Sieb unter fließenden
Wasser gründlich ab und gib sie zu den Birnen. Streue
den Zucker darüber und koche das ganze bis zum Weichwerden
ca. 5 bis 10 min.
Nach dem erkalten ist das erfrischende
Kompott fertig.
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Berberitze